Donnerstag, 17. Januar 2013

Tanzen für die Freiheit der Frauen - für das Ende der Gewalt

14. Februar: One Billion rising.

Münster ist auch dabei!

http://www.die-muenchnerin.de/one-billion-rising/
Vielleicht hast Du Lust, auch mitzumachen....





Zitat: Am Ende ist alles gut - wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Keine Genkartoffeln in Deuschland freisetzen !! Einspruch bis Anfang Februar möglich.

Bitte unterzeichnet den Einspruch den man beim
Umweltinstitut München herunterladen kann und sendet ihn ein. 

Wer noch eine Information braucht um zu wissen warum genveränderte Pflanzen für uns und das ganze Leben auf dem Planeten verheerende und unabsehbare Folgen hat, der besorge sich einige Filme (z.B. herunterladbar bei "Denkmal-Film")

- Leben ausser Kontrolle
- Gekaufte Wahrheit
 

und es gibt viele mehr.

wer was Positives sehen will um den Glauben nicht zu verlieren, dem empfehle ich dazu auch: "Der Bauer der das Gras wachsen hört" nur so als Beispiel.  

Bitte auch den vorherigen Blog lesen: Unser Wasser soll privatisiert werden!!

Einspruch - EU will Wasser privatisieren - Folgen absehbar

Das ist wichtig!!!                     (sorry das es auf beiden Blogs ist, aber es ist zu wichtig!!)


Die EU plant die Wasserrechte zu privatisieren!! 

Es wird profitgierigen Privatunternehmen und Großkonzernen ermöglicht an unserem Trinkwasser zu verdienen. Diese werden dann nicht mehr öffentlich sein und von Staat und Gemeinde zum Allgemeinwohl bereit gestellt, sondern sollen Gewinn bringen. Die kann, wir man in vielen Ländern der Welt und nun auch schon in Portugal (bis zu 400% gestiegene Preise) sieht, zu horenden Preissteigerungen und gleichzeitigem Verlust der Qualität führen. 

Wasser wird dann auch in Europa schnell zu einem Gut werden, dass nicht mehr für alle bezahlbar und zugänglich sein wir. Es wird ein Luxus werden den sich nicht mehr jeder Leisten kann und wer noch andere Wege zu sauberem Wasser (z.B. Brunnen) hat oder eine eigene Kläranlage so dass er bisher noch um einen Anschluss herum kam, dem wird man dies sicher zu verbieten wissen. 


-  Wer mag schaue dazu den 10-min. Beitrag von Monito über den Beschluss!
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5
- Und schaut im Internet einfach nach, da gibt es noch mehr dazu. 
- Wer wissen will wie Firmen einem das Wasser abgraben können, der schaue auch den Film "Abgefüllt" in dem beschrieben wird, wie in den USA von Coka Cola und Nestle die Rechte am Grundwasser gekauft wurden und diese nun selbst in Dürrezeiten Wasser abzapen, es in Flaschen dann an die durstigen Bürger für teures Geld als Markenwasser verkaufen, währned die Bürger, die jahrelang für die Sauberkeit ihrer Flüsse und Trinkwasserreserven sich eingesetzt haben, auf dem Trockenen sitzen und stikte  Beschränkungen einhalten müssen. Sehen Sie, wie Wasser, das allen gehört, statt geschützt und erhalten zu werden, von skrupellosen Firmen ausgebeutet wird und die Menschen auf der Stecke beleiben. 

Wenn Sie das auch einen Skandal finden und mithelfen wollen, dass sowas in Deutschland und Europa nicht passiert, 

dann unterzeichnen Sie die Europäische Bürgerinitiative.
Es werden bis April 2013
  1.000.000 Unterschriften gebraucht. 

Machen Sie mit!  Für unser Wasser!!!


 zur Stimmen-Sammlung: 
www.right2water.eu/de(Bitte   nur einmal abstimmen, da sonst die Glaubwürdigkeit der Aktion abgesprochen wird. 

Samstag, 4. August 2012

Imagine you - Stell dir vor

Wenn alle Menschen glücklich wären und ein offenes Herz hätten zu sehen und zu fühlen was ist, wenn wir es wirklich wahrnehmen würden, sähe die Welt ganz anders aus als jetzt. Dann gäbe es viele Misstände nicht.
Es gäbe keine Kinder in Not, keine Hungernden, keine Obdachlosen, keine Hyperreichen und keine Rechtlosen, keine Ausbeutung weder von Menschen noch von Natur, keine Problemkinder und keine Tierquälerei.
Wenn wir alle keine Angst hätten und unsere Herzen offen wären dann hätte alle zumindist das Nötigste, weniger Menschen würden krank und niemand brauchte zu stehlen und es täte auch niemand. Kinder dürften sein wie sie sind und würden mit Freude und Neugier lernen, könnten ihre Neigungen fördern und würden überall unterstützt. Für jeden wäre immer eine Schale Essen da und ein trockener Platz zum schlafen. Jede Lebensart ware möglich ohne ausgestoßen zu werden. Keine müsste Arbeiten um zu leben, doch jede Arbeit würde getan werden, weil alle sich verantwortlich fühlen. Jede Bemühung fände einen fairen Lohn und jedes Talent seinen Platz und niemand bliebe völlig unversorgt.
Ich sah einen Obdachlosen und dachte, wie verschlossen ist mein Herz, wie sehr muss ich es verschließen um einfach weiter zu gehen. "Ich kann ja nichts tun" sage ich zu meiner Rechtfertitung. Was für eine arme Welt. Wie weit bin ich von meinem Ideal entfernt. Nur durch die verschlossenen Herzen konnte die Welt so werden wie sie ist.

Was wäre, wenn wir uns alle gleichzeitig eine Welt vorstellen in der alle mit offenem Herzen leben?
Vielleicht hätten wir sie dann.


Dienstag, 29. Mai 2012

Einspruch!!! Rentenpflicht für Selbständige? So nicht!


Sehr geehrte Damen und Herren Politiker,
Frau von der Leyen, 

und alle Zuständigen die eine Verantwortung bei dieser Entscheidung tragen:

Ich unterstelle hier Frau von der Leyen einmal die besten Absichten und den Wunsch, dass die Selbständigen doch im Alter abgesichert sein mögen und nicht von Harz IV leben müssen. (eine Anwandlung die nach all den Jahren in denen sich niemand darum geschert hat wenn Selbständige nach dem Scheitern oder im Alter ohne jede Absicherung waren, war halt „Unternehmerrisiko“). Hierbei vermute ich jedoch weniger die Sorge um die Selbständigen als Personen, als vielmehr  die Sorge um die leere Sozialkasse.
Die ist durchaus nachzuvollziehen.

Was ist denn zur Zeit Sache? Diejenigen unter den Selbständigen, die „gemachte Leute“ sind und große Konzerne, Ketten, Firmen, Fabriken … wie auch immer haben, zahlen sicher nicht in die gesetzlichen Rente ein. Aber es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sie für ihr Alter nach ihrem dafürhalten das Beste getan haben. Sie haben auf verschieden Weise bereits vorgesorgt und werden, wenn das neuen Vorhaben von Frau von der Leyen ihre Vorsorgemaßnahmen nicht anerkennt, es zwar ärgerlich finden, aber sehr gut in der Lage sein, die gewünschte Vorsorge noch zusätzlich zu treffen und die Qualifikation für die 700,- € Garantierente die ja wohl gefordert werden soll, zu erhalten.
Das diese Personengruppe nicht in die Rentenkasse einzahlt, bzw. die Art und Weise wie die Rentenkasse aufgebaut ist, ist ein grundlegender Fehler im System, vor dem bekannte weise Köpfe schon vor langer Zeit gewarnt haben, was jedoch zu keiner Bemühung um Änderung geführt hat. Mit dem Erfolg, dass wir jetzt in einer seit langem vorhersehbaren Patsche sitzen. Aus dieser Patsche soll Ihnen nun die recht große Gruppe der kleinen Selbständigen heraushelfen, die Sie bisher hierfür noch nicht heranziehen konnten.

Da ist zunächst die Gruppe derer, die zwar ganz gut von ihrem kleinen Unternehmen leben, aber auch auf andere als die von Ihnen vorgesehene Weise für ihr Alter vorgesorgt haben. Sie haben Immobilien mit Mieteinnahmen, wohnen in eigenen Häusern, so dass Sie im Alter keine Miete aufbringen müssen, haben sich darauf verlassen, das Kapitallebensversicherungen eine gute Anlage sind, im Alter steuerfrei und sicher vor Harz IV. Die Harz IV Sicherheit und die Steuerfreiheit haben Sie ja schon lange zu Nichte gemacht, nun wollen Sie auch noch, das diese ganze Art der Altersvorsorge nichts mehr Wert ist in Ihren Augen. Statt dessen hätten Sie am Liebsten eine Einzahlung in die Rentenkasse, obwohl für jeden klar ist, dass dies die schlechteste Geldanlage ist, die man sich denken kann, noch dazu ohne jede Garantie, auch wenn es sich „Garantierente“ nennt.

Denn es sind die kleinen Selbständigen, die „Tante Emma“ Läden, die kleinen Dienstleister, die ein Mann Handwerker, die vielen Tausend Menschen die Ihren Existenz auf eigenen Faust sicher wollen, die eine gute Idee haben, eine Nische füllen, eine Leistung bringen von zu wenigen gefragt wird, als dass Sie von der Massenware abgedeckt wird, die Leistungen erbringen die nicht Automatisiert werden können, die noch persönlich sind, menschlich, die umweltpolitisch nachhaltig sind, weil z.B. Geräte repariert statt weggeworfen werden und vieles mehr. Und es sind z.T. auch Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt, so wie er sich heute gestaltet keinen Platz gefunden haben, die man dort nicht mehr braucht, nicht mehr will.
Sie haben sich ihre Existenz mit teilweise großen persönlichen Einsatz und bis an die Grenze der Belastbarkeit geschaffen um nicht dem Staat auf der Tasche zu liegen, um sich selber versorgen zu können und etwas zu tun dass ihnen einen Wert gibt, den ihre Kunden erkennen, die Gesellschaft ihnen aber nicht mehr zugebilligt hat.
Diese Menschen haben oft gerade genug zum Leben, für Miete und Essen, haben in Einzelfällen manchen Monat weniger als Harz IV, aber sie gehen nicht zum Amt, sie schlagen sich durch und hoffen auf die besseren Monate. Viele dieser Existenzen haben Sie mit Ihrer Politik schon zerstört, als die Krankenversicherungspflicht kam. Doch hier wird wenigstens noch ein Mindestbeitrag für sehr gering Verdienende vorgesehen, richtet es sich noch nach dem was man einnimmt. Allerdings nur, wenn man noch die Chance hatte sich in der gesetzlichen freiwillig zu versichern und nicht, da ja auf die alten Gesetze vertrauend, zu lange aus der gesetzlichen raus war und nun, im Alter von 50, 60 Jahren, noch neu in die privaten Kassen zu müssen, die natürlich dann horrende Summen fordern.
Ihr Vorhaben jedoch sieht vor, dass keine Rücksicht auf das Einkommen genommen wird, dass es nur um das Endergebnis von 700,- € Garantierente geht. Wissen Sie eigentlich, wie viel man (Arbeitgeber und Arbeitnehmeranteil zusammen) man einzahlen muss, um auf diese Summe zu kommen???
Ich kann mir vorstellen, dass die Damen und Herren Politiker im allgemeinen und Frau von der Leyen im besondern, wohl immer gut Verdient hat und so nie ein Problem damit hatte.
Aber nicht jeder ist Akademiker, kommt aus wohlhabenden Verhältnissen und beginnt seine Karriere auf einer Stufe der Leiter wo manch anderer sein Leben lang hoch schauen muss. Mach einer muss als einfacher Verkäufer beginnen und kann nicht schon als Anwärter zur Abteilungsleitung einsteigen. Doch sind dies Menschen weniger wert, die sich als Maurer den Buckel krumm schuften und mit 50 schon große Schäden an den Gelenken haben, als jene, die einen etwas größeren IQ hatten und Studierten? Warum verdienen Manager und Politiker so unverhältnismäßig viel mehr als ein Mensch der zwar 5 Jahre ehr mit der Arbeit und dem Geldverdienen begann, während der Student (was ja oft argumentiert wird) sich einsetze um zu lernen und die ja später vergütet haben soll? Sind die Menschen die ihre Gesundheit aufs Spiel setzen etwas weniger wert? Ich denke beinahe, diese müssten besser entlohnt werden.
Und wenn Politiker so viel mehr Geld verdienen als ein „normaler“ Mensch, dass sie sich kein Bild mehr davon machen können vor was für Problemen ein „normaler“ Mensch steht, dann verdienen sie ganz offensichtlich zu viel. Und dies von Steuern, die auch, ja gerade, die kleinen Selbständigen und einfach Arbeiter zahlen, denn den „Großen“ wird die Steuer ja oft ermäßigt, weil sie damit drohen „Arbeitsplätze“ zu vernichten (was sie dann trotzdem tun).

Schauen Sie sich das Leben der Menschen an, deren Schicksal die hier beeinflussen, deren Lebensgrundlage Sie hier gerade zerstören.

Schauen Sie sich an, was diese Menschen wichtiges beitragen und Leisten für die Gesellschaft. Was wäre unserer Welt ohne die Tausende von Menschen die die Arbeit tun für die die „Gesellschaft“ nur geringen Lohn zu zahlen bereit ist und oft noch geringere Anerkennung. Würden Sie alle die Arbeit heute niederlegen, es würde nichts mehr laufen.

Was wäre die Welt, unsere Gesellschaft, ohne die vielen kleinen Selbständigen?
Wer schon groß ist bekäme noch mehr Macht, dann es gäbe für die Kunden keine Alternative mehr. Noch monopolartiger würden diese bestimmen was es überhaupt zu kaufen und zu nutzen gibt, weil all die Menschen die noch den Mut und die Kraft und die Initiative haben anderen Dinge herzustellen, anzubauen, anzubieten, immer mehr unter Druck geraten und aufgeben müssen. Die Vielfalt würde noch mehr Verarmen und alles würde noch teurer, denn die wenigen Großen könnten den Preis bestimmen.
Handwerkskunst und wertvolle Fertigkeiten würden noch mehr aussterben, und ich sage Ihnen, eines Tages werden wir das bereuen, wenn uns die Konzerne hängen lassen oder die Wirtschaft wie wir sie kennen nicht weiter aufrecht zu halten ist. Dann werden die Menschen fragen, „wer kann das noch?“, „wie geht das?“, aber wir werden es nicht mehr wissen, dann wir haben nur noch aus Fabriken gekauft.

Wie soll ein Mensch der gerade genug für Kosten und Überleben verdient noch eine so hohe Summe aufbringe wie sie für 700,- € Garantierente erforderlich ist?
Glauben Sie etwas jeder Angestellte würde auf diese Summe kommen?
Weit gefehlt? Ich habe in meine früheren Vollzeitjob einen Rentenbescheid bekommen, der besagte, dass ich, wenn ich weiter die besagte Summe (Arbeitgeberanteil mit dabei) einzahle, hätte, dies nicht erreicht hätte.   
In meinem Bereich hatte ich keinerlei Chancen auf einen so genannten „Aufstieg“. In kleinen Firmen gibt es so etwas nicht, in manchen Branchen gibt es so etwas nicht, da kann man sich nicht „hoch arbeiten“. Das dann ganz und gar nichts mit Faulheit und Unfähigkeit zu tun, sondern liegt in der Natur der Sache. Dann hat man sich den falschen Job ausgesucht? Nun, einer muss diese Arbeit ja tun, sonst funktioniert die Gesellschaft nicht.
So schlecht allerdings war es auch wieder nicht bezahlt, und doch würde dieses Geld Ihren Ansprüchen für die Rente der Selbständigen nicht reichen. Und es gibt eine Menge Menschen die heute für deutlich weniger Geld arbeiten müssen. Wollen Sie die auch zwingen für Ihre spätere Rentenabsicherung mehr so viel einzuzahlen bis sie 700,- € Garantierente erreichen???
Wenn ich diese Summe einzahlen sollte, von meiner Selbständigkeit, so würde ich bis zu 100%, und in manchen Monaten mehr als meine Einnahmen dafür aufwenden müssen. Die Krankenkasse und die Steuern kämen dann noch dazu.
Oder erlassen Sie mir dann die Steuern, wenn ich alles Geld das ich verdiene in die Rentenkasse zahle? Nun, schließlich zahle ich ja dann später Steuern von der Rente.
Und, ach, ich Vergaß, sie verlangen ja noch eine Berufunfähigkeitsversicherung, die natürlich nur die Staatliche Pflichtrente bietet oder sehr teure private Versicherungen, die für die kleinen Leute nicht aufzubringen sind.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass all die vielen Selbständigen aufgeben müssen und wieder auf den überfüllten Arbeitsmarkt kommen, wo es für sehr sehr viele von ihnen vermutlich auch keine Stelle gibt. Da werden Sie wohl alle, statt erst in der Rente (und mache hätten ja sicher im Laufe der Zeit eine Absicherung auf ihre eigenen Art erreicht) schon jetzt in Harz IV landen und Ihnen, statt später, heute schon auf der Staatskasse liege, zudem noch frustriert und wütend, denn die Zerstörung ihrer Existenz war völlig unnötig.

Was damit erreicht wird ist also nicht eine Sicherung der Rentenkasse für später, sondern eine Belastung der Sozialkasse jetzt, eine Belastung des sozialen Klimas und ein Belastung der Wirtschaft und der Lebensqualität nicht nur für die zerstörten Existenzen sondern auch für deren Kunden und Nutznießer.

Ich bitte Sie dieses Vorhaben aufzuhalten und noch einmal gründlich zu überdenken und neue, bessere Wege zu finden Ihr angestrebtes Ziel zu erreichen.



Sonntag, 26. Februar 2012

Wollt ihr die kleinen Selbständigen abschaffen???

Da lese ich gerade beim Bund der Steuerzahlen, dass es geplant ist, das Selbständige in Zukunft zur Einzahlung in die Rentenkasse verpflichtet werden sollen, damit sie im Alter nicht auf die Grundsicherung angewiesen sind.
Sie schreiben auch, das viele Selbständige nicht im ausreichenden Maße für das Alter vorsorgen, weil dazu das Nettoeinkommen nicht ausreicht. Zumal ja auch die Krankenkassensumme beim Selbständigen doppelt so hoch ist wie die Abgaben, die ein Arbeitnehmer hat, da ja der Arbeitgeberanteil vom Selbständigen ebenfalls gezalt werden muss.
Dann muss man schon wieder so viel herein bekommen, dass man über die Umsatzsteuergrenze kommt und somit 19% der Einnahmen gleich noch vor dem Abzug der eigenen Kosten abgeben. Natürlich heißt es, das lege man ja auf den Kunden, um, aber sagen Sie das mal dem Kunden, dass er noch mal mehr zahlen soll. Also geht es am Ende doch von dem ab, was man in der Kasse hat, zumal bei einer Tätikeit die als Dienstleistung mehr menschliche Arbeit als eingekaufte Ware enthält, bei der man ja dann auch die Vorsteuer wieder abziehen könnte.
Rechnen wir also von den Einnahmen die Umsatzsteuer ab, die Kosten natürlich sowiese, dann die viel höheren Krankenkassenbeträge und nun noch eine Rentenversicherungspflicht, die so hoch sein soll, dass mindestens 824,- € am Ende als Rente herauskommen sollen. Was glauben Sie, muss man da Einzahlen, natürlich auch inkluseve dem Geld, das im Arbeitnehmerverhältnis der Arbeitgeberanteil gewesen wäre.
Wie viele Kunden soll man da haben, oder wie viel soll der Kunde zahlen, damit das alles zusammenkommt, damit man dann, abzüglich der Einkommenssteuer am Ende noch etwas über hat, von dem die Miete und das Essen bezalt werden?
Diese Summe als Marke zu setzen bedeutet ja auch , dies ist die Leitlinie für eine Mindestabgabe, die dann prozentual weit über dem stehen kann, was jeder Arbeitnehmer als Prozentbeitrag von seinem Einkommen abzugeben hat. Das du weniger verdienst interessiert dann nicht.
Wenn ein Selbständiger nicht so hohe Beträge in eine Rentevorsorge einzalt, dann ja nicht zum Spaß, sondern weil er jetzt überleben möchte mit Essen und Miete und eben nicht mehr hereinkommt. Was aber ist da anderes als bei einem Menschen der für seine Arbeit nur 3,- € die Stunde bekommt und natürlich auch nur davon dann antielig die Versicherungen zahlt. 
Und wenn jemand selbständig wird, dann weil er das, was er tut liebt, weil er auch damit etwas zu geben hat, das im Angestelltenverhältnis  so nicht möglich ist. Mehr arbeiten muss er ja ohnehin oft, dann die vielen Stunden die an Arbeitszeit um die eingentliche Tätigkeit herum anfallen, zählt niemand.
Doch statt dies zu schätzen zu wissen und die Menschen ein wenig zu unterstützen um die Vielfalt unserer Gesellschaft zu fördern, kommt eine Zwangsmaßnahem nach der nächsten, und jede Kreativität wird erwürgt bevor sie überhaupt den Kopf aus dem Sand erhoben hat. Ohne Vielfalt aber wird die gesammte Wirtschaft zugrunde gehen und das Leben für alle immer monotoner und teurer, denn nur noch die ohnehin großen werden an der Macht sein und bestimmen was es gibt und wohinein Bemühungen und Erfindungsreichtum gesteckt werden.
Außerdem, wer garantiert denn, dass der sochermaßen aus seiner Selbständigkeit zwangsvertrieben nach Schließung und Aufgabe der Firma wieder einen Job findet und nicht nur dann später der Rente von einer Unterstützung abhängig ist, sondern dann gleich jetzt Harz IV benötigt. Vielliecht ist ja noch ein Hilfjob frei, den man dann, fristriert und entmutigt ohne jede Liebe und Begeisterung ausführt um sich dann einen Antrag auf Wohngeldzuschuss zu holen, damit man über die Runden kommt.

Und was ich mit der Altersarmut, fragen Sie vielleicht? Tja, das ist ja wohl ein prinzipielles Problem unserer Gesellschaft, dass wir nur lösen können, wenn wir ganz andere Modelle einführen, z.B. auch das Grundeinkommen.
Immer mehr Menschen werden ja ohnehin nicht ohne Unterstützung auskommen, wie es im Moment steht und laut meinem letzten Rentenbescheid, den ich im vollen Angestellentverhältnis bekommen habe, wäre auch ich nur gerade an der Grenze des hier genanten Betrages gewesen, wenn ich weiter die gleiche Summer verdient hätte. Da ich in einem Beruf und einer Branche und einem Betrieb gearbeitet habe, wo eine Gehaltssteigerung und sogenannte Karriere nicht zu erwarten und möglich sind, hätte ich also vermutlich auch bei normaler Berufstätigkeit einen Zuschuss durch die Grundsicherung benötigt. Und da habe ich noch nicht zu den Menschen gehört, die als Geringverdiener zu bezeichnen sind, die den ganzen Tag arbeiten und schon jetzt, zu ihrem vollen Job eine Unterstützung dazu benötigen um überhaupt leben zu können.
Es scheint fast, als solle die Selbständigkeit einzelner kleiner Menschen und Firmen verhindert werden und nur noch auf große Konzerne beschränkt werden, derern Einkommen daraus entsteht, dass viele Menschen am Einkommenslimit für Sie arbeiten.
Wenn "Tante Emma" einen Laden aufmacht, wenn der Frisör, der Becker oder die Wellness-Massage die Vielfalt des Angebotes erhöhen, dann wird das abgewürgt und wird auf diese Weise sehr schnell der Vergangenheit angehören, wiel der Würgegriff der Abgaben nicht mehr haltbar wird.
Der Mensch soll sich nicht verwirklichen und etwas finden, das ihm Freude macht und dann mit Liebe und Freude auch für andere dient, so scheint es. Er soll ein Normarbeitstier sein, das freudlos seinen Job macht, der eben gerade frei war, egal ob es ihm liegt, um sein Futter zu verdienen und alles darüber auch wieder fleißig abzugeben, beziehungsweise in die Produkte einer Industie zu investieren die den Bedarf für ihre Produkte eben erst selber geschaffen hat.
               Was für eine tolle Welt!           Oder was???

Montag, 20. Februar 2012

Raum gesucht

Ich möchte ein paar Dinge verändern:
Unter anderem bin ich offen für Informationen zu einem neuen Raum in dem ich möglicherweise meine Massagen anbieten könnte.
Wer immer etwas hört oder sieht oder weiß, darf mir gerne einen Tip geben, ob es passt wird man dann sehen.
Im Augenblick kann ich mir noch keine großartige Miete leisten und so könnte ich mir Vorstellen dass auch ein Raum in einer größeren Räumlichkeit die man gemeinsam nutzt, eine gute Sache wäre, eine Raumnutzung für ein einzelnes Zimmer sowie WC Mitnutzung. Super toll wäre eine vorhandene Dusche die genutzt werden kann.
Ich könnte mir sogar vorstellen nicht in Münster zu bleiben, müsste dann aber auch Wohnraum und Zusatz-Job wechseln. Aber wenn jemand ein tolles Projekt kennt und vielleicht sogar denkt, solche Massagen, die würden hier fehlen, dann werfe ich gerne einen offenen interessierten Blick darauf und durchdenke die Machbarkeit.
Wenn alles passt, kann ich mir auch Zusammenarbeit vorstellen.

Danke für jede Information, Vorschlag oder Idee.